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Zahnarztpraxis telefonisch nicht erreichbar: So verlieren Praxen Patienten

Agentino Team

5 Min. Lesezeit
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Das Wichtigste in Kürze

  • 25 bis 35 Prozent aller Anrufe an Zahnarztpraxen werden nicht angenommen. Der potenzielle Umsatzverlust durch mangelnde Erreichbarkeit beträgt über 160.000 Euro pro Jahr. Die Mittagspause und Nachmittage nach 16 Uhr sind die kritischsten Zeitfenster. Ein KI-Telefonassistent ab 59 Euro im Monat sichert lückenlose Erreichbarkeit – auch in der Mittagspause und nach Feierabend.

Der Moment, in dem Patienten die Praxis wechseln

Ein Patient hat Zahnschmerzen. Nicht dramatisch, aber unangenehm genug, um einen Termin zu wollen – möglichst heute oder morgen. Er ruft seine Zahnarztpraxis an. Besetzt. Er versucht es fünf Minuten später. Wieder besetzt. Nach dem dritten Versuch googelt er „Zahnarzt [Stadt] Termin” und ruft eine andere Praxis an. Die nimmt sofort ab und gibt ihm einen Termin für morgen früh.

Was gerade passiert ist: Die Stamm-Zahnarztpraxis hat nicht nur einen Termin verloren, sondern möglicherweise einen Patienten für immer. Denn wenn der Patient bei der neuen Praxis gute Erfahrungen macht, kommt er nicht mehr zurück.

Dieses Szenario spielt sich in deutschen Zahnarztpraxen hundertfach täglich ab. Und es betrifft nicht nur Schmerzpatienten, sondern auch Neupatienten, die eine neue Praxis suchen, und Bestandspatienten, die einen Kontrolltermin vereinbaren wollen.

Zahlen und Fakten: Wie schlecht ist die Erreichbarkeit?

Verschiedene Erhebungen zeichnen ein ernüchterndes Bild der telefonischen Erreichbarkeit in Zahnarztpraxen:

  • 25 bis 35 Prozent aller Anrufe an Zahnarztpraxen werden nicht angenommen
  • Besonders kritisch: die Zeit zwischen 11:30 und 14:00 Uhr (Mittagspause) und nach 16:00 Uhr
  • An Montagen und nach Feiertagen steigt das Anrufvolumen um 30 bis 50 Prozent
  • 72 Prozent der Anrufer, die einmal nicht durchkommen, versuchen es maximal ein zweites Mal

Bei einer durchschnittlichen Zahnarztpraxis mit 80 bis 120 Anrufen pro Tag bedeuten 30 Prozent Nichterreichbarkeit: 24 bis 36 verpasste Anrufe täglich. Selbst wenn nur ein Drittel davon potenzielle Termine waren, sind das 8 bis 12 verlorene Termine pro Tag.

Was ein verpasster Anruf die Zahnarztpraxis kostet

Rechnen wir konservativ:

  • Durchschnittlicher Behandlungswert pro Termin: 80 bis 150 Euro (Kassenpatienten) bzw. 150 bis 400 Euro (Privatpatienten)
  • 8 verpasste Terminanrufe pro Tag × 80 Euro = 640 Euro Umsatzverlust pro Tag
  • Pro Monat: über 14.000 Euro
  • Pro Jahr: über 165.000 Euro

Dazu kommen Langzeiteffekte: Ein verlorener Patient fehlt nicht nur bei einem Termin, sondern bei allen zukünftigen Behandlungen – Prophylaxe, Zahnersatz, Implantate. Der Lifetime Value eines Zahnpatienten beträgt durchschnittlich 5.000 bis 15.000 Euro.

Warum Zahnarztpraxen besonders betroffen sind

Behandlungsintensive Praxis = wenig Personal am Telefon

In einer typischen Zahnarztpraxis mit 2 Zahnärzten und 3 bis 4 ZFA (Zahnmedizinische Fachangestellte) ist die Personaldecke am Empfang dünn. Während der Behandlungszeiten assistieren die ZFA am Stuhl – und am Empfang sitzt oft nur eine Person, die gleichzeitig:

  • Patienten empfängt und verabschiedet
  • Termine vergibt und verschiebt
  • Heil- und Kostenpläne erläutert
  • Überweisungen und Rezepte ausstellt
  • Das Telefon bedient

Lange Behandlungszeiten

Zahnärztliche Behandlungen dauern oft 30 bis 90 Minuten. In dieser Zeit ist die assistierende ZFA gebunden. Anders als in einer Hausarztpraxis, wo Behandlungen oft nur 5 bis 10 Minuten dauern, gibt es in Zahnarztpraxen lange Phasen, in denen fast das gesamte Team in den Behandlungszimmern ist.

Mittagspause: Die gefährliche Lücke

Viele Zahnarztpraxen schließen zwischen 12:00 und 14:00 Uhr. Das Problem: Genau in dieser Zeit rufen viele berufstätige Patienten an – in ihrer Mittagspause. Wer dann auf einen Anrufbeantworter stößt, ruft in den seltensten Fällen nach 14:00 Uhr nochmal an.

5 Maßnahmen gegen verlorene Patienten

1. Erreichbarkeit messen

Die meisten Praxisinhaber unterschätzen das Problem, weil sie keine Daten haben. Nutzen Sie die Statistikfunktionen Ihrer Telefonanlage oder bitten Sie Ihren Telefonanbieter um eine Auswertung. Die Zahlen werden Sie überraschen.

2. Online-Terminbuchung anbieten

Systeme wie Doctolib oder Dr. Flex reduzieren terminbezogene Anrufe um 20 bis 35 Prozent. Besonders für Prophylaxe-Termine, die wenig Beratungsbedarf haben, ist die Online-Buchung ideal.

3. Mittagspause überbrücken

Wenn die Praxis zwischen 12 und 14 Uhr schließt, muss das Telefon trotzdem bedient werden. Optionen: Gestaffelte Mittagspausen (eine ZFA bleibt am Empfang) oder ein KI-Telefonassistent, der die Mittagspause abdeckt.

4. KI-Telefonassistent einsetzen

Ein KI-Telefonassistent wie Agentino ist die effektivste Lösung für lückenlose Erreichbarkeit:

  • Übernimmt Anrufe, wenn die ZFA nicht abnehmen kann – automatisch per Rufumleitung
  • Meldet sich mit dem Praxisnamen und führt ein natürliches Gespräch
  • Vergibt Termine, nimmt Rückrufwünsche auf und beantwortet häufige Fragen
  • Erkennt dringende Anliegen (Schmerzen, Notfall) und leitet sofort weiter
  • Verfügbar 24/7 – auch nachts, in der Mittagspause und am Wochenende

Kosten: Ab 59 Euro im Monat – weniger als ein einziger verpasster Behandlungstermin.

5. Patientenbindung aktiv stärken

Erreichbarkeit ist nur ein Teil der Gleichung. Um Patienten langfristig zu halten, braucht es:

  • Recall-System: Automatische Erinnerungen an den nächsten Prophylaxe-Termin
  • Freundlicher Empfang: Der erste und letzte Eindruck zählt
  • Transparente Kommunikation: Kosten und Behandlungsplan offen besprechen
  • Google-Bewertungen: Zufriedene Patienten aktiv um Bewertungen bitten

Was Patienten bei der Zahnarztsuche wirklich zählt

Wenn Patienten einen neuen Zahnarzt suchen, sind die Entscheidungsfaktoren klar:

  • Erreichbarkeit: Kann ich schnell einen Termin bekommen? Komme ich telefonisch durch?
  • Bewertungen: Was sagen andere Patienten auf Google und Jameda?
  • Lage: Ist die Praxis gut erreichbar (Nähe Arbeitsplatz oder Wohnort)?
  • Leistungsspektrum: Bietet die Praxis auch Implantologie, Kieferorthopädie oder ästhetische Zahnheilkunde?
  • Freundlichkeit: Wie war der erste telefonische Kontakt?

Die Erreichbarkeit steht an erster Stelle – denn ohne Erreichbarkeit kommen alle anderen Faktoren gar nicht zum Tragen. Der beste Zahnarzt mit den besten Bewertungen verliert Neupatienten, wenn diese ihn nicht anrufen können.

Fazit: Erreichbarkeit ist die Basis des Praxiserfolgs

Eine Zahnarztpraxis, die telefonisch nicht erreichbar ist, verliert jeden Tag Patienten – an die Konkurrenz, an die Frustration, an die Gleichgültigkeit. Bei einem potenziellen Umsatzverlust von über 160.000 Euro pro Jahr ist die Investition in bessere Erreichbarkeit keine Frage des „Ob”, sondern des „Wie schnell”.

Die Lösung ist einfach: Ein KI-Telefonassistent, der einspringt, wenn die ZFA nicht abnehmen kann. Ab 59 Euro im Monat, eingerichtet in 15 Minuten, wirksam ab dem ersten Anruf. Kein Patient muss mehr das Besetztzeichen hören.

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Themen

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