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Notar telefonisch nicht erreichbar — Mandanten warten

Agentino Team

4 Min. Lesezeit
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Das Wichtigste in Kürze

  • 30-50% der Anrufe im Notariat werden nicht angenommen — meist wegen Beurkundungsterminen
  • Mandanten rufen selten ein zweites Mal an und suchen einen anderen Notar
  • Anrufbeantworter erzeugen Mehrarbeit statt Entlastung
  • Automatisierte Anrufannahme erfasst Anliegen strukturiert und professionell
  • Bereits ein gewonnener Beurkundungsauftrag pro Monat übersteigt die Kosten deutlich

Warum Notare so oft nicht erreichbar sind

Das Notariat ist eine besondere Berufsgruppe: Beurkundungen erfordern volle Konzentration und dürfen nicht unterbrochen werden. Während einer Beurkundung kann niemand ans Telefon gehen — weder der Notar selbst noch die Mitarbeiter, die häufig ebenfalls im Termin benötigt werden.

Hinzu kommen Besprechungen, Außentermine bei Grundstücksgeschäften und die Bearbeitung komplexer Vorgänge, die ungestörte Arbeitszeit erfordern. Das Ergebnis: Das Telefon klingelt, aber niemand hebt ab.

Was passiert, wenn Mandanten nicht durchkommen

Mandanten, die einen Notar benötigen, haben meist ein konkretes Anliegen: Hauskauf, Erbschaft, Unternehmensgründung, Vorsorgevollmacht. Diese Anliegen sind zeitkritisch und emotional bedeutsam.

Wenn ein Mandant mehrmals vergeblich anruft, passiert Folgendes:

  • Er sucht einen anderen Notar, der erreichbar ist
  • Er entwickelt bereits vor dem ersten Kontakt ein negatives Bild der Kanzlei
  • Er empfiehlt das Notariat nicht weiter
  • Bei bestehenden Mandaten sinkt das Vertrauen

Besonders problematisch: Immobilientransaktionen sind oft termingebunden. Wenn ein Käufer seinen Notar nicht erreicht, kann das den gesamten Kaufprozess verzögern.

Die typische Situation im Notariat

Ein durchschnittliches Notariat mit einem Notar und zwei bis drei Mitarbeitern bewältigt täglich 15 bis 25 eingehende Anrufe. Davon werden je nach Terminlage 30 bis 50 Prozent nicht angenommen.

Die Gründe im Detail:

  • Beurkundungstermine: 2 bis 4 Stunden am Tag, in denen niemand ans Telefon kann
  • Besprechungstermine: Weitere 1 bis 2 Stunden mit Mandanten
  • Mittagspause: Oft nur eine Person im Büro, die nicht alles gleichzeitig bearbeiten kann
  • Komplexe Vorgänge: Urkundenentwürfe erfordern konzentrierte Arbeit ohne Unterbrechung

Warum der Anrufbeantworter keine Lösung ist

Viele Notariate setzen auf einen Anrufbeantworter als Auffanglösung. Doch die Erfahrung zeigt:

  • Mandanten hinterlassen ungern Nachrichten bei einem Notar — die Hemmschwelle ist hoch
  • Nachrichten sind oft unvollständig: Name undeutlich, Rückrufnummer fehlt, Anliegen unklar
  • Das Abhören und Sortieren der Nachrichten kostet zusätzliche Zeit
  • Es gibt keine strukturierte Erfassung des Anliegens
  • Mandanten wissen nicht, ob und wann sie zurückgerufen werden

Der AB erzeugt also Mehrarbeit statt Entlastung — und der Mandant bleibt unzufrieden.

Was Mandanten wirklich erwarten

Mandanten eines Notariats erwarten keine sofortige Beurkundung am Telefon. Sie erwarten:

  • Dass jemand abnimmt und sie ernst nimmt
  • Dass ihr Anliegen aufgenommen wird
  • Dass sie eine Rückmeldung erhalten, wann sich jemand kümmert
  • Dass Termine professionell koordiniert werden

Die Erwartung ist also nicht Verfügbarkeit rund um die Uhr, sondern professionelle Erreichbarkeit. Und genau hier liegt die Lösung.

Der Weg zur professionellen Erreichbarkeit

Moderne Notariate setzen zunehmend auf automatisierte Telefonassistenz, die genau diese Lücke schließt:

  • Jeder Anruf wird angenommen — auch während Beurkundungen und Besprechungen
  • Das Anliegen wird strukturiert erfasst: Name, Kontaktdaten, Art des Anliegens, Dringlichkeit
  • Der Mandant erhält eine Bestätigung, dass sein Anliegen aufgenommen wurde
  • Terminwünsche werden erfasst und mit dem Kalender abgeglichen
  • Alle Informationen landen im Dashboard — sortiert nach Priorität und Art des Anliegens

So kann das Notariat nach dem Beurkundungstermin alle Anfragen gebündelt und effizient bearbeiten — ohne einen einzigen Anruf verpasst zu haben.

Der wirtschaftliche Aspekt

Jeder verpasste Erstanruf ist ein potenziell verlorener Mandant. Bei Beurkundungsgebühren, die je nach Geschäftswert mehrere tausend Euro betragen können, rechnet sich professionelle Erreichbarkeit sofort:

  • Bereits ein gewonnener Beurkundungsauftrag pro Monat übersteigt die Kosten eines KI-Telefonassistenten um ein Vielfaches
  • Bestehende Mandanten bleiben zufriedener und empfehlen die Kanzlei weiter
  • Das Sekretariat wird entlastet und kann sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren

Fazit: Erreichbarkeit ist kein Luxus, sondern Pflicht

Mandanten erwarten von einem Notariat professionelle Erreichbarkeit. Wer während Beurkundungen stundenlang nicht erreichbar ist, verliert Mandanten — oft ohne es zu merken, weil der Anruf gar nicht erst registriert wird.

Die Lösung muss nicht kompliziert sein: Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe entgegen, erfasst Anliegen und gibt Ihrem Team die Möglichkeit, strukturiert und in Ruhe zurückzurufen.

Die Rolle von Empfehlungsgebern

Notare gewinnen Mandanten häufig über Empfehlungen von Maklern, Banken und Steuerberatern. Wenn ein Makler einen Notar empfiehlt und der Mandant dort nicht durchkommt, fällt das negativ auf den Empfehlungsgeber zurück. Beim nächsten Mal empfiehlt er einen anderen Notar — einen, der erreichbar ist.

Dieser indirekte Effekt ist schwer messbar, aber erheblich. Erreichbarkeit ist nicht nur Mandantenservice — sie ist Empfehlungsmarketing. Wer immer erreichbar ist, bekommt mehr Empfehlungen, mehr Erstanfragen und einen wachsenden Mandantenstamm.

Makler und Finanzberater berichten regelmäßig, dass sie Notare aus ihrer Empfehlungsliste streichen, die wiederholt nicht erreichbar waren. Der Reputationsschaden entsteht also nicht nur beim einzelnen Mandanten, sondern im gesamten professionellen Netzwerk.

Wie viele Mandanten gehen wirklich verloren?

Die genaue Zahl kennt niemand — weil verpasste Anrufe oft nicht registriert werden. Aber eine konservative Schätzung: Bei 15 bis 25 Anrufen pro Tag und einer Nichterreichbarkeitsquote von 30 bis 50 Prozent gehen täglich 5 bis 12 Anrufe ins Leere. Selbst wenn nur ein Bruchteil davon potenzielle Neumandanten sind, summiert sich der Verlust über Wochen und Monate zu einem erheblichen Betrag.

Besonders in Ballungsräumen, wo Mandanten zwischen mehreren Notariaten wählen können, entscheidet die Erreichbarkeit über die Marktposition. Wer als Erster abnimmt, bekommt den Auftrag.

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Themen

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Häufig gestellte Fragen

Warum sind Notare so oft telefonisch nicht erreichbar?

Beurkundungen erfordern volle Konzentration und dauern oft mehrere Stunden. Während dieser Zeit kann niemand ans Telefon gehen.

Was machen Mandanten, wenn sie den Notar nicht erreichen?

Die meisten suchen einen anderen Notar, der erreichbar ist. Nur wenige rufen ein zweites Mal an oder hinterlassen eine Nachricht.

Hilft ein Anrufbeantworter im Notariat?

Kaum. Mandanten hinterlassen ungern Nachrichten, die Informationen sind oft unvollständig und das Abhören kostet zusätzliche Zeit.

Wie kann ein Notariat die Erreichbarkeit verbessern?

Mit einem KI-Telefonassistenten, der Anrufe während Beurkundungen annimmt, Anliegen strukturiert erfasst und Terminwünsche dokumentiert.

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